PERLEN DER SEIDENSTRASSE

PEKING – XIAN – DUNHUANG – TURFAN – KASHGAR - CHENGDU


20.04.2019  -  05.05.2019
19.10.2019  -  03.11.2019

04.04.2020  -  19.04.2020
10.10.2020  -  25.10.2020
   



1. Tag: Hinflug

Linienflug von Frankfurt nach Peking

2. Tag: Peking (M/A)

Angekommen in Peking, dem kulturellen Zentrum Chinas, beziehen wir unser Hostel, welches sich in einem traditionellen Hutong-Viertel befindet, wo das ursprüngliche Leben Pekings noch sehr gut nachzuempfinden ist. Nach einer kleinen Ruhepause machen wir einen ersten Ausflug zum Himmelstempel, UNESCO-Weltkulturerbe und Wahrzeichen Pekings, wo einst der Kaiser bei seinem jährlichen Besuch für gute Ernten betete. Die umgebende Parkanlage bietet uns eine perfekte Einstimmung. Zahlreiche Pekinger treffen sich zum Tanz, singen gemeinsam, treiben durchaus interessanten Sport oder nutzen die Ruhe zwischen den vielen Bäumen für ihre Tai Chi-Übungen. Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis setzen wir unseren Trip fort und fahren per U-Bahn weiter zum Platz des Himmlischen Friedens. Bei unserem Begrüßungsabendessen kehren wir ein, wie könnte es auch anders sein, zur berühmten Peking-Ente, deren Zubereitung eine Philosophie für sich ist. 

3. Tag: Peking (F/M)

Nach einer geruhsamen Nacht brechen wir heute auf zu dem wohl längsten Bauwerk der Welt, der Chinesischen Mauer. Unser Bus bringt uns nach Jinshanling, dem Startpunkt eines Mauerabschnittes, der vom Massentourismus verschont geblieben ist. Bei einer etwa 3,5-stündigen Wanderung können wir am Zahn der Geschichte fühlen und die atemberaubende Aussicht in die Weiten dieser imposanten Landschaft genießen. Unser Bus erwartet uns und bringt uns zurück nach Peking. Der Abend kann individuell genutzt werden. Sehenswert sind die Vorführungen der Peking-Oper, der Akrobatik- oder auch der Kungfu-Show. Interessant ist es auch über Pekings Märkte zu schlendern oder zum nahe gelegenen Qianhai-See zu spazieren, wo am Abend geselliges Treiben herrscht.

4. Tag: Peking (F)

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Ihr Reiseleiter berät und begleitet Sie gern. Lohnenswert ist ein Ausflug zum Sommerpalast, wohin sich einst die kaiserliche Familie zurückzog, um der klirrenden Hitze zu entkommen. Diese riesige Anlage lädt zum stundenlangen Verweilen ein, sei es in einem der zahlreichen Pavillons, bei einer entspannten Bootsfahrt oder beim Durchlaufen der Tempel und stilvoll hergerichteten Parks. Auch der Kaiserpalast (UNESCO-Weltkulturerbe) im Zentrum von Peking ist in jedem Fall Besuch wert. Nehmen Sie sich viel Zeit, die „Verbotene Stadt“, zu der einst dem Volk der Zutritt verwährt wurde, zu erkunden. Heutzutage kann man diese riesige Anlage betreten und das Leben der Kaiserfamilie gut nachempfinden. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher zum Olympiapark der Sommerspiele 2008 mit dem „Vogelnest“ als architektonischem Höhepunkt. Das moderne Kunstviertel 798 ist eine schöne Abwechslung zu den historischen Orten der Stadt und auch der buddhistische Lamatempel ist einen Ausflug wert. Am Abend steigen wir in den Nachtzug und fahren in der ersten Klasse (Softsleeper) nach Xian.

5. Tag: Xian (F)

In der zentral gelegenen Shaanxi-Provinz erreichen wir am Morgen Xian, das einstige Zentrum chinesischer Zivilisation, das östliche Ende der Seidenstraße und auch heutzutage eine der bedeutendsten Metropolen der Volksrepublik China. Hier können wir sehr anschaulich einen Einblick in die Jahrtausende alte Geschichte Chinas bekommen. Viele Dynastien sind hier entstanden und gefallen. Nachdem wir unser Hotel bezogen haben, besuchen wir das Geschichtsmuseum Xians, eines der beeindruckendsten Chinas. Wir laufen zur Wildgans-Pagode, in welcher einst der Pilgermönch Xuanzuang buddhistische Schriften aufbewahrte. Von Indien kam er mit einer riesigen Karawane, die für ihn die zahlreichen Bücher transportierte, entlang der Seidenstraße nach Xian, damals noch "Stadt des ewigen Friedens". Diesen wunderschönen Tag lassen wir bei einem wohltuenden Spaziergang auf der noch völlig intakten Stadtmauer Xians ausklingen. Optional können Sie die Mauer auch einmal komplett mit einem Leihfahrrad abfahren. Das aus der Ming-Dynastie stammende Bauwerk ist abends wunderschön beleuchtet und hat somit seine besonderen Reize. Auch können Sie durch das Muslim-Viertel schlendern. Der Einfluss der Muslime in China ist überwiegend durch die sehr aktiven Handelsbeziehungen zu erklären. Xian liegt auf der Seidenstraße und wurde früher von zahlreichen Händlern aufgesucht. Mit voll beladenen Kamelen brachten sie exotische Ware in das Land der Mitte. Ebenso lohnenswert ist ein Besuch des Trommel- oder Glockenturms. 

6. Tag: Xian - Dunhuang (F/M)

Es ist zunächst der Anblick, der uns ins Staunen versetzt. Doch noch viel bemerkenswerter ist die Geschichte, die sich hinter den Soldaten der weltberühmten Terracotta-Armee verbirgt. Vor mehr als 2.000 Jahren, noch zu Lebzeiten des mächtigen "Gelben Kaisers" Qin Shi Huangdi, wurde den die Tonkrieger unter der Erde erbaut, um ihn später in seinem Grab zu beschützen. In den 70er Jahren machte ein Bauer bei seinen täglichen Feldarbeiten einen seltsamen Fund, welcher den Anlass gab, weitere Ausgrabungen vorzunehmen. Wir werden uns über den geschichtlichen Hintergrund sowie über die noch heute andauernden Ausgrabungen genau aufklären lassen. Unser Gepäck haben wir bereits dabei, sodass wir von hieraus zum Flughafen aufbrechen und weiter westwärts nach Dunhuang in Chinas Gansu-Provinz fliegen. Wir beziehen Zimmer in einem wunderschönen Hotel mit Blick auf die Sanddünen der Taklamakan-Wüste.

7. Tag: Dunhuang (F/A)

Dunhuang war eine der bedeutendsten Wüsten-Oasen entlang der Seidenstraße.  Hier rasteten die Händler, um ihre Tanks für die gefährliche Weiterreise aufzufüllen. Sie mussten sich nun entscheiden, entlang der Nord- oder der Südroute weiter in Richtung Westen zu reisen. Bis zum Auschecken um 12 Uhr können wir den Komfort und die freie Zeit genießen. Ein ganz besonderes Erlebnis steht uns heute bevor! Im Zelt übernachten wir inmitten der Taklamakan-Wüste. Eine kleine und leichte Wanderung führt uns vom Berg der singenden Sanddünen, an dessen Fuß sich der Mondsichelsee befindet, hinein in die "Wüste ohne Wiederkehr". Zum Glück haben wir einen erfahrenen Guide dabei, der einen passenden Platz zum Übernachten aussucht, beim Zubereiten des Abendmahls hilft und uns auch wieder zurück in die Zivilisation führen wird. Begleitet werden wir außerdem von Kamelen, die unser Gepäck und Proviant tragen. Nicht benötigte Dinge können wir zuvor sicher deponieren. Vielleicht spüren wir die Strapazen der einstigen Karawanenhändler nicht in ihrer Gänze, aber eines ist sicher: es wird eine unvergessliche Zeit, geprägt von absoluter Stille und ausreichend Freiraum zum Vervollständigen des Reisetagebuches, ganz im Stile des berühmten Wüstenforschers Sven Hedin. Für Freunde der Fotografie bieten sich insbesondere die guten Lichtverhältnisse in den Abend- und Morgenstunden an. Hinweis: Der Ausflug in die Wüste ist ohne Frage ein besonderes Erlebnis. Dennoch übernachten und verpflegen wir uns einfach und es gibt keine Waschgelegenheit. Alternativ kann diese Nacht auch im Hotel genächtigt werden.

8. Tag: Dunhuang  (F/M)

Ein Sonnenaufgang in der Wüste ist wohl nichts Alltägliches und jeder kann ihn ganz nach eigenem Gusto genießen. Währenddessen bereitet unser Team ein kleines einfaches Frühstück zu. Wir wandern wieder hinaus aus der unendlichen Weite und den unzähligen Sanddünen. In einem Hotelzimmer, das unserer Gruppe zur Verfügung steht, können wir uns frisch machen, bevor wir uns auf die Spuren des buddhistischen Wandermönches Lezun begeben. Im 4. Jahrhundert hat  er nahe Dunhuang in eine 1.600m breite Sandsteinwand eine Grotte angelegt, weitere kamen hinzu. So entstanden die imposanten Mogao-Grotten, eines der faszinierendsten Vermächtnisse buddhistischer Kunst. Handelsleute und Pilger, die sich entlang der damaligen Seidenstraße bewegten, nutzten diesen Ort, um für Schutz auf ihrer Reise zu beten und zu opfern. Im Anschluss schlendern wir über die Märkte im Stadtzentrum von Dunhuang, können dort nach Belieben speisen und vielleicht auch das eine oder andere Mitbringsel erwerben. Wir setzen unsere Reise entlang der Seidenstraße fort - im Nachtzug (1. Klasse/Softsleeper) verlassen wir den Gansu-Korridor und fahren nach Turfan.

9. Tag: Turfan (F/M)

Wir befinden uns nun in Xinjiang, der größten Provinz Chinas und Heimat der Uighuren. Kulturell sind sie eher Zentralasien zuzuordnen, wo auch deren Wurzeln liegen. Sie sind unglaublich lebensfroh, was u.a. in ihrer Musik und ihren Tänzen zum Ausdruck kommt. Turfan ist bekannt für seine Weintrauben. Bei einem Ausflug in die Anbaugebiete können wir uns davon ein Bild machen.  Danach erfahren wir mehr über das Bewässerungssystem "Karez", mit dem es gelingt das Wasser der nördlich gelegenen Berge über die trockenen Ebenen zu dem heißesten Ort Chinas zu befördern.

10. Tag: Turfan - Jiaohe - Kashgar (F)

Nur unweit von Turfan entfernt befindet sich die Runinenstadt Jiaohe. Sie war einst Zentrum eines einflussreichen Königreiches, wovon die Überreste der mehr als 1.000 Privat- und Verwaltungsgebäude zeugen. Auch eine Stupa sowie zwei buddhistische Klöster sind zu erkennen. Im Anschluss begeben wir uns auf vier Rädern nach Urumqi und fliegen von dort am Abend weiter in die westlichste Stadt Chinas - nach Kashgar. 

11. Tag: Kashgar (F/A)

Wir erwachen in Kashgar, einem der bedeutendsten Knotenpunkte entlang der Seidenstraße. Hier treffen Nord- und Südroute wieder zusammen. Die Karawanen, die einst von hier in Richtung Westen weiterzogen, rasteten und stärkten sich, bevor Sie die Strapazen des Pamir-Gebirges auf sich nahmen. Ebenso taten es die Händler und Pilger, die ostwärts die Taklamakan-Wüste vor sich sahen. Gleich nach dem Frühstück erleben wir einen besonderen Höhepunkt, der ein absolutes Muss einer jeden Tour entlang der Seidenstraße ist: Wir besuchen den Sonntagsmarkts von Kashgar, einen der lebendigsten Märkte ganz Asiens und wie kaum ein anderer verbunden mit der historischen Seidenstraße. In keiner anderen Stadt Chinas ist der Handel, der einst prägend war für die Seidenstraße, so präsent wie hier. Stolze Frauen feilschen um die schönsten Stoffe. Hüte, Taschen, Haushaltsgegenstände, Spielzeug, Obst, Gemüse...einfach alles wird hier angeboten und an teilweise von weit her kommende Besucher verkauft. Durchaus lohnenswert ist auch ein Abstecher zum nahe gelegenen Abak Hoja-Maosoleum und auch zum Tiermarkt! Bei unserem Abendessen tauchen wir ein in die kulinarischen Besonderheiten der Uighuren.

12. Tag: Karakul See (F/M/A)

Entlang des Karakorum-Highways fahren wir hinein in das Pamirgebirge und begegnen einzigartigen Felsformationen. Unser Ziel ist der Karakul-See, am Fuße des 7.546m hohen Muztagh Ata. Auch der benachbarte Kongur (7.719m) ist von hier gut sichtbar. Wir übernachten in einer Jurte direkt am See, umgeben von einer prächtigen Bergkulisse. Gemeinschaftsunterbringung und einfache Waschgelegenheit.

13. Tag: Karakul See - Kashgar (F/M)

Morgens wenn noch keine Winde wehen, ist der See spiegelglatt und erzeugt eine wunderbare Stimmung. Vor der Rückfahrt nach Kashgar können wir zu Fuß oder optional auf dem Rücken eines Pferdes den See umrunden. Am Abend Freizeit in Kashgar. 

14. Tag: Kashgar - Chengdu (F)

Bei unserem heutigen Rundgang durch den Jahrtausende alten Stadtkern Kashgars mit seinen zahlreichen kleinen Handwerksgeschäften, gelangen wir auch zur Id Kah Moschee. Hier finden sich wöchentlich zum Freitagsgebet bis zu 20.000 gläubige Muslime zusammen, weshalb sie zu einer der größten Moscheen Chinas zählt. Nachmittags Transfer zum Flughafen und per Flieger zur letzten Station dieser einzigartigen Reise, nach Chengdu.  

15. Tag: Chengdu (F/M)

Mit dem heutigen Tag lassen wir unsere Reise entspannt ausklingen. Wer könnte uns dafür wohl besser einstimmen als der von Natur aus träge Pandabär? In der weitläufigen als Park angelegten Aufzucht- und Forschungsstation können etwa 80 der sogenannten "GIant Pandas" aus nächster Nähe beobachtet werden. Halten Sie aber auch nach den kleineren roten Pandas Ausschau. Unsere Minitour in der Hauptstadt der Sichuan-Provinz setzen wir fort im buddhistischen Wenshu-Tempel und bestaunen dort ebenso chinesische Gartenkunst. Im Volkspark treffen sich Jung und Alt, nicht ausschließlich zum Teetrinken, sondern auch zum Tanz, zur Kopfmassage und professionellen Ohrenreinigung. Chengdus Teekultur widmen wir hier dennoch primär unsere Aufmerksamkeit. Ob wir den letzten Abend in China beim für Chengdu typischen Hotpot oder beim Schlendern in der belebten und im alten Stil gestalteten Jinli-Straße ausklingen lassen, können alle gemeinsam entscheiden. Vielleicht gelingt es auch, beides zu kombinieren und wir treten unsere Rückreise entspannt, jedoch mit vielen weiteren Eindrücken an. Rückflug nach Mitternacht.    

16. Tag: Ankunft in Deutschland am Morgen

 

€ 3.790,- (pro Person im Doppelzimmer)
EZ-Zuschlag  € 320 (außer Jurte und Nachtzug)
 

Im Reisepreis inklusive:

·         Internationaler Flug Frankfurt-Peking und Chengdu-Frankfurt in der Economy Class (andere Abflughäfen in Deutschland, Österreich, Schweiz auf Anfrage)
·         Inlandsflüge
·         7 Ü in landestypischen Mittelklassehotels, 2 Ü im Hostel in Peking, 1 Ü im Zelt in der Wüste, 1 Ü in Jurte am Karakul-See (Gemeinschaftsunterbringung), 2 Ü im Nachtzug 1. Klasse (Softsleeper mit Bettwäsche, 4er-Abteil)
·         wechselnde deutschsprachige Reiseleitung

Nicht eingeschlossene Leistungen:

·         Trinkgelder
·         Zubringer nach/von Frankfurt (Rail&Fly 60 € oder Flug)
·         Visum China (inkl. Gebühren ca. 185 €), wir helfen bei der Besorgung

 

Kleingruppenreise 8 – 12 Personen

 

Der Reisepreis basiert auf dem Veranstaltertarif der Fluggesellschaft mit limitierter Kapazität. Gegen Aufpreis stehen weitere Sitzplatzkapazitäten in höheren Buchungsklassen - ohne Auswirkung auf die Sitzplatzqualität  -  zur Verfügung. Wir empfehlen eine frühzeitige Buchung.

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behält sich der Veranstalter das Recht vor, die Reise abzusagen. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des Veranstalters.

Veranstalter: FULONG TOURS Partner

Geringfügige Änderungen vorbehalten. (Stand 01.09.2018)